Petermännchen: Gefährlicher als Feuerquallen!

Das Strahlen-Petermännchen (Trachinus radiatus), ein giftiger Fisch mit einem Verbreitungsraum vom Senegal bis Marokko, treibt laut Rettungschwimmern derzeit in außergewöhnlich großer Zahl in den Gewässern vor Mallorca sein Unwesen. Besonders betroffen sind die Bucht von Alcúdia und die Strände von Santanyí.

Alleine am Strand von Es Trenc mussten seit Mitte Juni bereits rund 30 Badegäste mit Hautverbrennungen behandelt werden. Das Strahlen-Petermännchen zeichnet sich durch giftige Stacheln am Körper aus. Bei Kontakt mit dem Fisch kann es bei Badenden zu gefährlichen Hautverbrennungen kommen, die in der Regel schwerwiegender sind als die von Feuerquallen hervorgerufenen.

Durch ihre giftigen Flossenstacheln und die Gewohnheit, sich in Strandnähe in Sand oder Schlamm einzugraben, stellen einige Arten eine Gefahr für Badegäste dar. Sie zählen zu den gefährlichsten europäischen Gifttieren, ihr Gift besteht aus einer Vielzahl von Proteinen und wirkt als Nerven- und Herzgift. Eine Vergiftung verläuft zwar in der Regel nicht tödlich, sie verursacht aber oft starke, meist sehr schmerzhafte Schwellungen, die sehr lange anhalten können. Bei Verdacht auf eine Vergiftung sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.
Quelle Wikipedia

Fotonachweis: Petermännchen; Trachinus radiatus showy Kato Koufonissi – By Etrusko25 (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons“

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