Parkplatz-Chaos am Naturstrand Es Trenc

Der Sommer hält über Mallorca Einzug, Einheimische und Urlauber zieht es wieder an die Strände. Der Naturstrand Es Trenc machte bislang nahezu immer nur positive Schlagzeilen. Auch als Karibikstrand bezeichnet, ist der Es Trenc Strand eine Perle Mallorcas. Klares Wasser, weißer Sandstrand und eine idyllische Natur, Faktoren, die den Es Trenc Strand seit Jahren auszeichnen. Gründe für Urlauber, Familien und Einheimische, den Strand immer wieder für ruhige Stunden aufzusuchen, denn Hotelanlagen gibt es in dem Gebiet keine. Der circa 3,5 Kilometer lange Strandabschnitt ist bis heute vom Massentourismus verschont geblieben. Aktuell aber gibt es Probleme an dem malerischen Strand. Die Parkplatzsituation ist seid dieser Saison nämlich nicht so günstig.

Besucheransturm mit Folgen

Am vergangenen Wochenende unternahmen wieder unzählige Touristen einen Ausflug an den Es Trenc Strand. Dies hatte lange Staus zur Folge. Laut Mallorca Zeitung kündigte der Bürgermeister Sebastiá Sagreras an, den Verkehr regulieren zu wollen und die Straßen so oft wie nötig sperren zu wollen. Weiter heißt es, dass der Verkehr am vergangenen Wochenende durch die Ortspolizei geregelt wurde und dass einige Autofahrer rund zwei Kilometer entfernt parken mussten. Der Grund dafür ist die vorangegangene Schließung eines großen Parkplatzes in Ses Covetes. Auf diesem konnten etwa 1.000 Autos geparkt werden. Die Schließung war die Folge einer fehlenden Genehmigun, so die Zeitung. Der Rat arbeitete an einer Lösung.

Karibik am Mittelmeer

Der lange Strandabschnitt ist am türkiesfarbenen flachem Mittelmeer gelegen, welches viele Meter begehbar ist. Der „Es Trenc“ Strand ist in eine einzigartige Dünenlandschaft gebettet und erstreckt sich an den verschlafenen kleinen mallorquinischen Orten „Sa Rapita“, „Ses Covetes“ und „Es Trenc“. Rund 1.400 Hektar Landschaft stehen hier unter Naturschutz. Diese atemberaubende Kulisse sollte mit dem Bauvorhaben eines Nobelhotels getrübt, der ruhige Ort der Erholung durch Baulärm gestört werden.

Claudia Borchers
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