Boot chartern auf Mallorca

Unter Segeln übers Mittelmeer: Eine Yacht chartern auf Mallorca

Wenn es um Urlaub auf Mallorca geht, sind die Gedanken schnell bei langen Tagen am Strand und noch längeren Party-Nächten. Mallorca lässt sich aber auch ganz anders erleben – von See aus. Die landschaftliche Schönheit der Insel aus einer Perspektive von außen zu erleben ist ein einmaliges Erlebnis. Außerdem findet man kaum irgendwo auf Mallorca so viel Ruhe wie beim sanften Gleiten durch das Mittelmeer an Bord einer Yacht. Insofern gibt es gleich mehrere Gründe, für den Urlaub auf Mallorca eine Yacht zu chartern.

Ein Vergnügen auch und gerade außerhalb der Hauptsaison

Wer es im Urlaub etwas ruhiger angehen lassen möchte und die relative Abgeschiedenheit an Bord eines Schiffes dem Trubel an Land vorzieht, ist bei einem Segeltörn längs der Küsten Mallorcas nicht auf die Hauptsaison im Sommer festgelegt. Im Frühjahr und Herbst herrschen auf den Balearen milde Temperaturen und es sind regelmäßig gute Bedingungen zum Segeln. Wenn an einem der Küstenorte angelegt wird, geht es dort wesentlich beschaulicher zu als während des Hochsommers. Die Seereise vermittelt dadurch ein deutlich ursprünglicheres Bild der Insel.

Voraussetzungen für das Chartern einer Yacht und Anreise

Um auf Mallorca eine Yacht für den Urlaub chartern zu können, ist ein Sportbootführerschein See zwingend gesetzlich vorgeschrieben und wird von den Vermietern auch verlangt. Darüber hinaus machen viele Anbieter außerdem zur Bedingung, dass der Skipper des Schiffs über den SKS-Schein verfügt. Immer mehr Anbieter akzeptieren inzwischen auch den Segelschein des VDS. Um hier nicht vor Ort Schwierigkeiten zu bekommen ist es ratsam, die Voraussetzungen und Modalitäten mit dem gewünschten Anbieter (z.B. Blu Charter) bereits vor Abreise abschließend zu klären. Die Anreise erfolgt für gewöhnlich über den Flughafen von Palma de Malllorca, der von so gut wie allen in Deutschland operierenden großen Airlines regelmäßig angeflogen wird.

Die versteckten Schönheiten Mallorcas erkunden

Im Rekordjahr 2016 besuchten mehr als elf Millionen Urlauber Mallorca. Trotz dieser kaum fassbaren Menge an Erholungssuchenden gibt trotzdem Teile der Insel, die aufgrund ihrer Abgeschiedenheit weitgehend menschenleer sind. Dies gilt auch für eine Reihe von Buchten längs der Küste der Insel, die nicht mit dem Auto erreichbar sind. Lange Wanderungen bei großer Hitze nehmen in der Regel nur wenige Menschen im Kauf, um einen leeren Strand vorzufinden .Entsprechend bleiben Strände wie der Platja des Coll Baix oft Seglern vorbehalten, die von See aus anlanden, um einen Sprung ins Mittelmeer zu wagen oder einfach ein Picknick an einem malerischen Strand abzuhalten.

Die Liegegebühren mit einkalkulieren

Bei mehrtägigen Törns werden regelmäßig Liegegebühren in den verschiedenen Häfen rund um die Insel fällig. Früher fiel hier ein Preisvergleich deutlich einfacher. Die Preise haben in den letzten Jahren jedoch nicht nur stark angezogen, sondern sie variieren im Saisonverlauf auch stark und richten sich vielfach nach der Nachfrage bzw. der Witterung. Generell lässt sich allerdings sagen, dass die kommunal verwalteten Stege regelmäßig deutlich günstiger sind als diejenigen in privater Hand.

Einen längeren Trip planen

Ein weiterer Vorteil von Mallorca als Ausgangspunkt für einen Segeltörn ist, dass es sich zwar um die größte aber nicht die einzige Insel der Balearen handelt. Sowohl Ibiza als auch Mallorcas kleine Schwester Menorca lassen sich gut mit einer Segelyacht erreichen. Hinzu kommt eine Reihe kleinerer Inseln wie etwa Formentera. Bei einem solchen Törn sollte Yachthafen möglichst bereits in Richtung des Ziels liegen, da anderenfalls zunächst ein bis zwei Tage längs der Küste von Mallorca gesegelt werden muss. Ein besonderes Ziel bildet außerdem der Nationalpark des Cabrera-Archipels. Hierfür muss allerdings eine spezielle Genehmigung eingeholt werden, da pro Tag lediglich fünfzig Schiffe in den Bereich des Nationalparks einfahren dürfen.

Etwas andere Urlaubsfotos von Mallorca mitbringen

Sicherlich bedeutet ein Segeltörn längs der Küsten Mallorcas oder zu einer der Nachbarinseln mehr Aufwand als eine Pauschalreise an den berüchtigten Ballermann. Dafür lässt sich Mallorca von See aus aber auch völlig anders betrachten und erleben und auch die Bilder aus dem Urlaub sind meist völlig andere, als sie von den üblichen Urlauben auf der Insel wieder mit nach Hause gebracht werden.
Gregor

Gregor

Gregor ist Betreiber und Chefredaktuer vom Mallorca-Blog.de Der studierte Diplom Kaufmann lebt am Stadtrand von Berlin und ist mehrmals im Jahr auf Mallorca. Wenn es die Zeit zulässt, schreibt er für den Mallorca-Blog.
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