Spanisch lernen beim Wandern
Wer bislang vergeblich versucht hat Spanisch zu lernen, und wem die Regeln und Vokabeln einfach nicht in den Kopf gehen wollten, der hat jetzt eine neue Chance:
Spanisch lernen beim Wandern.
Genau diese Kombination bietet die Sprachschule “Spanisch und Wandern” von Maria Teresa Troja an.
Bei einer einwöchigen Wanderung von einer Berghütte zur anderen sollen die Teilnehmer vor allem zum Sprechen gebracht werden.
Die notwendigen Grammatikkenntnisse werden in Unterrichtstunden auf den Hütten in der Tramuntana vermittelt.
Entstanden ist das neue Konzept, das seit Februar angeboten wird, aus der praktischen Erfahrung, zunächst habe man mit kleineren Sprachkurs-Gruppen das Sprach-und Wanderprogramm getestet:”Wir haben einfach festgestellt, dass sich die Schüler die Vokabeln viel besser merken können, wenn wir uns auf Wanderungen unterhalten haben”, sagt die Sprachwissenschaftlerin Troja,
um daraus ein ausgefeiltes Sprachprogramm zu konzipieren. Ein Team von 4 Wanderführern, die gleichzeitig die Sprachlehrer sind,
leiten die Gruppen von maximal 10 Teilnehmern durch die Tramuntana. Die Idee ist so einfach so gut.
Die Teilnehmer sollen neugierig gemacht werden auf die Landschaft, die sie durchwandern. Wenn sie dabei Fragen stellen wollen, müssen sie dies auf Spanisch tun. So weit die Praxis, aber auch theoretisch hat die Linguistin eine Erklärung für das
Erfolgskonzept:”Es ist erwiesen, dass bei körperlicher Bewegung das Hirn viel aufnahmefähiger ist.” Ausserdem lernt man in einer viel positiveren Umgebung.
Kosten: 685.- Euro (sieben Übernachtungen mit Vollverpflegung, sechs Wanderungen, insgesamt 42 Unterrichtsstunden , Praxis und Theorie, Wanderführer)



Sprachkurs schrieb am 30. Jul 2007 um 00:33
Klasse Idee ! Bin ein grosser Fan von neuen und andersartigen Lernmethoden. Es müssen nicht immer diese kargen Seminarräume sein…