Spam und Werbung der dreisten Art


Also manchmal frage ich mich, für wie blöd einen eigentlich die Leute halten? Die einen nutzen das Kontaktformular und schreiben, dass sie den Seitenbetreiber von Mallorca-xyz.de kennen und wie toll und unkompliziert das bei denen alles ist:

Die Seiteninhaber haben eine kleine Anzahl von Ferienwohnungen in Colonia de Sant Jordi am es trenc und sind sehr schnell und freundlich in der abwicklung bei buchungsanfragen.

mfg
M……..(Name gelöscht und Webadresse entfernt)

Nur blöd, dass man sich dann mit der E-Mail Adresse im Kontaktformular einträgt, mit der man auch die Domain registriert hat. ;-)

Die anderen schreiben Ihre Werbung als Kommentar unter einen Artikel und bestätigen damit, dass sie den Zusatz gelesen und verstanden haben:

Werbe-Kommentare werden mit monatlich 200,00 Euro zzgl. MwSt. berechnet. Durch das Absenden dieses Kommentareintrages bestätigen Sie, dass Sie diesen Hinweis gelesen und Ihre Werbung für mindestens einen Monat buchen möchten und diese in Rechnung gestellt bekommen.

Habe daraufhin die Rechnung rausgeschickt und erhalte als erste Antwort, dass es ein Versehen war. Daraufhin habe ich gefragt, wie man aus Versehen eine Werbung auf einer Seite schalten kann, die, und so blöd waren sie dann auch noch, noch nicht einmal etwas mit dem Beworbenen zu tun hat. Und habe ihnen nachgewiesen, dass das System hat. (Google ist bei solchen Sachen ja sooo praktisch!) Darauf kommt dann die immer gleich lautende Antwort, dass es eine neue Mitarbeiterin sei (ist auch beliebig durch Praktikanten zu ersetzen), dass so etwas ja gar nicht zur Firmenphilosophie gehöre usw.

Nichts gegen Werbung – wir wollen alle Geld verdienen und zusehen, wie wir uns nach vorne bringen, aber bitte nicht auf die blöde und plumpe Art. Wer hier etwas vorstellen möchte, der soll mir was schicken, ich schaue es mir an und berichte auch gerne darüber (sofern es mir gefällt – soviel Hausrecht muss schon sein).

Was ich aber nun daraus gelernt habe: Ich werde mir vor dem Absenden eines Kommentares noch einmal explizit bestätigen lassen, dass der- oder diejenige den Zusatz gelesen und verstanden hat. Dann kann sich keiner mehr mit “Versehen” rausreden.

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