Schärferes Anti-Tabak-Gesetz geplant

Porta Holiday

Die Regierung in Madrid will dem Ruf Spaniens als Raucherparadies ein Ende bereiten. Nach einem gestern beschlossenen Gesetzesentwurf soll der Zigarettenkonsum vom nächsten Jahr an am Arbeitsplatz, in Lehrinstituten sowie in größeren Kneipen und Restaurants verboten werden. Auch der Verkauf von Tabakprodukten an Jugendliche unter 18 Jahren sowie Tabakwerbung werden untersagt. Kneipen und Restaurants mit einer Fläche von mehr als als 100 Quadratmetern müssen Nichtraucher-Zonen einrichten. Bei Verstößen drohen Geldstrafen zwischen 30 und 600 000 Euro.
Die spanische Vizeministerpräsidentin Fernandez de la Vega sagte, „Der Entwurf diene dazu, die Menschen davon abzuhalten mit dem Rauchen zu beginnen, Nicht-Raucher zu schützen und denjenigen die rauchten, beim Aufhören zu helfen“,
Spanien zählt zu den Ländern Europas, in denen am meisten geraucht wird.

Quelle: inselradio.com

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