Santa Ponsa – Sehenswürdigkeiten und Tipps

Santa Ponsa ist eine kleine Ortschaft auf Mallorca. Sie befindet sich im südwestlichen Teil der Insel und hat rund 11.400 Einwohner. Der zur Gemeinde Calvià gehörende Ort befindet sich ca. 20 km von Palma de Mallorca entfernt und hat sich im Laufe der Jahre zu einem beliebten Urlaubsziel der deutschen Touristen entwickelt. Für viele Urlauber ist Santa Ponsa bereits überlaufen und ist bereits sehr auf den Massentourismus ausgelegt.

Santa Ponsa – Strand gut geeignet für Familien

An der Bucht von Santa Ponsa fühlen sich Badefreunde aus jeder Altersklasse sehr wohl. Sie wird von steilen Felswänden umgeben und ist in der Tat ein wunderschöner Anblick. An der Stirnseite dieser Bucht gibt es einen kleinen Sandstrand, der in den wärmeren Monaten sehr gut besucht ist. Neben dem Strand befindet sich eine Grünanlage, und an einer Stelle fließt ein Kanal durch den Sand. Die Badegäste können sich Sonnenschirme und Liegestühle vor Ort ausleihen. Dieser Strand genießt vor allem bei Familien mit kleineren Kindern einen guten Ruf, weil er flach in das Wasser abfällt und das Baden für Nichtschwimmer keine Gefahren mit sich bringt. Ruhe und Abgeschiedenheit finden die Touristen jedoch nicht in Santa Ponsa, weil insbesondere im Sommer eine ganze Menge los ist.

An der Promenade gibt es eine Vielzahl an Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und Cafés. Viele Touristen nutzen die Gelegenheit, um für ihre Liebsten in der Heimat das eine oder andere Souvenir zu besorgen. Die Hotels am nördlichen und mittleren Ufer gehören überwiegend zur Mittelklasse und wurden auf fünf bis sechs Etagen errichtet. Die Gebäude ähnlich sich sehr in Bezug auf ihre Ausstattung.

Auswanderer auf der Suche nach Wohlstand und Glück in Santa Ponsa

Der Yachthafen von Santa Ponsa befindet sich in malerischer Lage nur wenige Fußminuten vom Zentrum entfernt. Am Nord- und Südufer leben überwiegend wohlhabende Menschen aus Spanien und anderen Ländern. Ein Großteil der Villen ist im Besitz von deutschen Einwanderern, die sich auf Mallorca niedergelassen haben. Viele deutschstämmige Einwohner schicken ihre Kinder auf die deutsche Schule in Santa Ponsa und besuchen in ihrer Freizeit gerne die Veranstaltungen im deutschen Kulturzentrum. „The Square“ ist der Name eines kleineren touristischen Zentrums, welches sich großer Beliebtheit erfreut. Die drei Golfplätze in der Umgebung kommen ebenfalls hervorragend an.

Prominente in Santa Ponsa

Jürgen Drews KultbistroJürgen Drews Kultbistro in Santa Ponsa

Santa Ponsa gehörte jahrelang zu den weniger bekannten Ferienzielen auf Mallorca. Dies änderte sich im Jahr 2010, als das deutsche Reality-Sternchen Daniela Katzenberger ihr gleichnamiges Café eröffnete. Ein Jahr später nahm in unmittelbarer Nähe „Der König von Mallorca“ seinen Betrieb auf. Das Bistro des Schlagersängers Jürgen Drews und das Café Katzenberger sind die größten Attraktionen des Ortes, der aufgrund der Eröffnung dieser beiden Lokalitäten einen großen Anstieg in Sachen Tourismus verzeichnen konnte. Achtung: Ab 2017 hat das Cafe Katzenberger geschlossen und wird auch nicht wieder eröffnet!

Geschichte von Santa Ponsa – historische Zahlen und Fakten

Die Talaiot-Kultur, eine prähistorische Kultur auf den Balearen, ließ sich bereits vor der Antike in einer Siedlung bei Santa Ponsa nieder und lebte bis in die maurische Zeit am Puig de Sa Morisca. Die Siedlung wurde ausgegraben und befindet sich zum heutigen Zeitpunkt bereits teilweise im restaurierten Zustand. Im 13 Jahrhundert spielte sich in Santa Ponsa ein Ereignis ab, welches für die Geschichte der Insel Mallorca von großer Bedeutung war. Jaume I. von Aragón, der auch unter dem Namen Jakob der Eroberer bekannt ist, konnte 1229 mit einer Streitmacht in die Nähe des aktuellen Hafens vordringen und die Insel, die zuvor im Besitz der moslemischen Mauren war, zurückerobern. Die Säule, die sich an dieser Stelle befindet, wurde als Andenken an dieses Ereignis errichtet. Jedes Jahr am ersten Wochenende im September spielen die Einwohner von Santa Ponsa die Kämpfe bei der Landung am Strand nach, um die Erinnerung an die Rückeroberung zu bewahren.