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Recar Touristik insolvent?

Über die Seiten Mallorca Blog werden verschiedene Dienstleistern und Anbieter von Urlaubsangeboten, Mietwagen, Flügen usw. beworben. Wenn ein Besucher z.B. auf so einen Banner oder Textlink klickt und anschließend bei dem Unternehmen etwas kauft oder bucht, so erhalte ich eine Provision dafür.

Genauso verhält es sich seit dem Sommer 2007 mit der Firma Recar Touristik – ein Mietwagenbroker, für den über die Seiten Mietwagen vermittelt wurden. Nun stehen seit Juli 2008 die Zahlungen der Provision aus – es handelt sich dabei um ein paar hundert Euro. Keine riesige Summe, aber auch keine Summe, auf die man einfach so verzichten möchte – vor allem, da ich meinen Teil des Vertrages – Kunden vermitteln – erfüllt habe. Auf Nachfrage Anfang November hieß es zuerst, “aufgrund interner Umstrukturierungen und Personalwechsel sei es zu Verspätungen in der Buchhaltung gekommen und man werde diese Angelegenheit in den nächsten 14 Tagen stabilisieren und bis Anfang Dezember das Geld überweisen”.

Nichts passierte – bis am 11. Dezember eine E-Mail der Marketing-Abteilung kam:

Wir sind auf Ihre Website aufmerksam geworden, weil Sie in Ihrem Produktportfolio Qualitäts Reiseprodukte an Ihre Kunden anbieten oder vermarkten. Gerne würden wir mit Ihnen auf Basis Ihrer Website kooperieren.

Aha, also meine Provisionen können nicht bezahlt werden, aber es werden parallel neu Agenturen akquiriert? (dass man dazu dann aber auch noch die bestehenden Partner anschreibt….naja). Als ich bei meinen Ansprechpartner nachfragte, was dass denn jetzt solle und das ich das als eine Frechheit empfinde, kam am 12.12. als Antwort (Auszug):

Wie Sie wissen, leiden wir jetzt in der schlechtesten Zeit des Jahres auch wegen der Weltkrise besonders. Die Geschäftsleitung hat sich nun entschlossen, durch eine intensive Werbeaktion diesen Monat auf Frühbucherrabatte zu setzen und so die Einkünfte zu steigern. ….. Dazu gehört nunmal auch, soviele Agenturen wie möglich anzuschreiben. Die Ergebnisse dieser Maßnahmne erwarten wir schrittweise. Ich kann Ihnen also zur Zeit leider noch sage machen, auf welchen Tag genau Sie den Zahlungseingang erwarten können…….Ich kann daher nur an Ihre Geduld plädieren und auf Ihr Verständniss für die derzeitige Situation hoffen.

Mit anderen Worten: man kann seine bestehenden Partner nicht bezahlen und hofft durch neue Werbepartner und deren vermittelten Buchungen die alten Partner bezahlen zu können, oder wie soll ich das verstehen?

Jedenfalls waren meine Geduld und mein Verständnis dann am 7.1.09 zu Ende – und ich schrieb eine entsprechende Mail mit Ankündigung einer Mahnung an 5 – in Worten fünf Empfänger in dem Unternehmen – keine Reaktion, keine Antwort. Am 15.01. ging die Mahnung mit E-Mail raus (wieder an alle 5 Empfänger) – ich bin gespannt, was passiert.

Und wofür jetzt dieser lange Artikel? Einzig und allein dafür, dass man leider die Firma nicht mehr empfehlen kann und ich jetzt erst einmal alle Verlinkungen und Buchungsmöglichkeiten entfernen werde. Es kann jedem passieren, dass er in eine finanzielle Schieflage gerät, aber dann erwarte ich wenigstens, dass man seinen Geschäftspartner das auch mitteilt und nicht sich noch so viele Buchungen wie möglich von diesen vermitteln lässt und dann das ganze Problem mit “nicht beantworten” aussitzt. Schade, dass es so weit kommen musste.

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44 Kommentare

  • Autovermieter auf Mallorca zuversichtlich - wirklich? 20. Januar 2009 at 01:33

    [...] Wenn diese Zahlen denn so stimmen würden, dann frage ich mich, warum ich hier seit Monaten von der Firma Recar mit den gegenteiligen Argumenten um meine Provison vertröstet werde? Siehe dazu auch den Artikel -> Recar Touristik insolvent? [...]

    Antworten

  • Paolo Candotti 30. Januar 2009 at 12:05

    Hallo auch wir sind von der Firma Recar negativ betroffen. Wir haben letzten Sommer ein Auto in Sardinien gemietet. Die Bezahlung/ Abbuchung erfolgte Ende Januar. Im Dezember meldete sich Autoeuropa und informiert mich, und auch andere dass der Vertragpartner von Recar, Sycilicar das von mir einbezahlte Geld nicht überwiesen habe und sie mir somit nochmals den ganzen Betrag abbuchen würden. Vorverstanden: Der Brief traf bei mir ein, als der Betrag bereits nochmals abgebucht worden ist. Seit zwei Monaten bin ich nun mit Recar in Kontakt. Es wurde mir bereits versprochen den Betrag zurückzu erstatten, was bis zum heutigen Tag aber nicht statt gefunden hat. Ich werde nun mit dem Konsumentenschutz und mit dem Rechtschutz Kontakt aufnehmen. ICh denke dass man zukünftigen Kunden warnen muss über diese Firma.

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  • Roman 31. Januar 2009 at 20:55

    Uns ist es genauso ergangen wie Paolo Candotti beschreibt – auch uns wurde für unseren Mietwagen auf Sardinien 2mal der Mietbetrag abgebucht – sowie unseren Freunden, die mit uns reisten und ebenfalls ein Auto via ReCar buchten.

    Wir haben genausowenig Antwort von ReCar, wie auch SicilyByCar (der eigentliche Vermieter) erhalten.

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  • Paolo 1. Februar 2009 at 11:33

    Hallo Roman, wollen wir mal Kontakt aufnehmen mitteinander, wir sind auch nicht alleine in dieser mittlerweile leidigen Geschichte, wir waren ebenfalls mit Freunden in den Ferien, denen ist es geanu so ergangen. Ich hatte ja regen Kontakt desswegen mit Recar und werde nächste Woche, wenn weiter nichts geschieht den Rechtsdienst und den Konsumentenschutz angehen. Gruss oloap@web.de

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  • Eule 7. Februar 2009 at 12:27

    Hallo, nachdem ich im Jahre 2008 einen Wagen über RECAR gebucht hatte und mit der Abwicklung zufrieden war, habe ich auch für dieses Jahr wieder gebucht. Die Übergabe des Wagens wurde vom Vermieter abgelehnt, da RECAR insolvent sei und sie nicht an ihr Geld kämen.
    RECAR antwortet auf E-Mails nicht hat aber weiterhin seine Angebote im Netz.
    Nun bleibt mir nur der Rechtsweg.
    Gruss Werner

    Antworten

  • ACHTUNG: Warnung vor Recar Mietwagen 7. Februar 2009 at 14:01

    [...] ein paar Tagen mein Leid mit Recar aus Sicht eines Partners geklagt habe, sind jetzt in diversen Kommentaren und E-Mails weitere Hinweise aufgetreten, die auf eine Insolvenz bzw. Pleite von Recar Touristic hinweisen! Von [...]

    Antworten

  • Ralf 20. Februar 2009 at 16:46

    Wir haben für Frühjahr und Sommer bei Recar 4 (vier) Mietwagen a 2 Wochen gebucht und bezahlt (Gesamtpreis ca. 1000 Euro). Auf meine Nachfrage beim Autovermieter (SolMar)wurden diese Buchungen ihrerseits storniert, da kein Geld von Recar floß. Scheint wohl “futsch” zu sein.

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  • Christian 23. Februar 2009 at 18:00

    Vorsicht ! Probleme mit Recardrive ! Recardrive, http://www.recardrive.com , Recar Touristic S.L. National, Recar Touristic offensichtlich insolvent !

    Man bekommt keinen Kontakt mehr zu dieer Firma !
    Die Webside ist weiterhin aktiv und sammelt fleißig Geld von ahnungslosen Kunden ein !
    Dieses erfolgt offensichtlich in betrügerischer Absicht.

    Es werden keine Leihwagen vermittelt und das Geld ist weg.
    Andere Betroffene bitte bei mir melden !
    Es ist Zeit Strafanzeige zu stellen !!

    Auf jeden Fall kein Geld an diese Firma überweisen !!

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  • Willi Güttler 23. Februar 2009 at 21:10

    Hallo,
    wir hatten 2 Fahrzeuge vom 16.02. – 22.02.09
    auf Mallorca bei Recar gebucht, ein weiteres für Oktober bereits bezahlt.
    CROAUTO hat pünktlich am 16.02. ein Fahrzeug geliefert, was dann noch einmal vor Ort bezahlt werden musste.
    Auf meine Mailanfrage vom 22.02.09 hat RECAR bislang nicht geantwortet.

    Antworten

  • Carina 1. März 2009 at 14:44

    wir hatten für 22.02.-27.02. reserviert und im Dezember bezahlt. Durch Zufall habe ich kurz vor meinem Urlaub die Bestätigungen noch einmal geprüft und siehe da.. ein anderes Auto, eine andere Mietwagenfirma, ein niedrigerer Preis.
    Auf Nachfragen passierte nix außer dass ich von der Insolvenz erfuhr. Der Mann von Croauto erwartete uns am Flughafen und wir mussten nochmal zahlen. Ohne eine Unterstellung machen zu wollen, glaub ich die Mietwagenfirmen die mir Recardrive zusammenarbeiten machen jetzt einen Reibach. Wer kann denn dem “armen Touri” bestätigen oder garantieren, dass Geld oder kein Geld angekommen ist? Es ist alles eine Riesenabzocke, so oder so. Ich werde versuchen mein Geld durch meine Bank zurückzuholen, denk aber es wird nicht funktionieren. Rechtliche Schritte haben hier keinen großen Sinn, denk ich. Dazu sind die Beträge zu klein, der Aufwand von Geld und Zeit zu groß.
    Ach so, lt dem Mitarbeiter von Croauto ist der Chef von Recardrive ein Deutscher!

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  • Brigitte 3. März 2009 at 13:10

    Hallo,

    uns ist folgendes passiert, wir haben im Novemer 2008 einen Mercedes Vito für die Zeit vom 6.6. bis 21.6.2009 bei Wheelz4hire (Recar Group) gebucht. Die Mietgebühr betrug 676,13 Euro und wurde von mir auf das mir angegebene Konto überwiesen. Die Überweisung erfolgte, nachdem ich bei Recar nachfragte, ob der Partner seriös sei. Dies wurde bestätigt und da wir seit 7 Jahren immer unseren Wagen bei Recar gebucht hatten, schien alles in Ordnung. Durch Zufall habe ich nun von einer evtl. Insolvenz erfahren. Mein Anruf beim Vermieter (Goldcar Rental, Malaga) ergab, dass wir das Fahrzeug nochmal bei Übergabe bezahlen sollen, da eine entsprechende Anweisung der GF vorliegen würde und Wheelz4hire die Mietkosten nicht an Goldcar überwiesen habe. Es ist mir nicht möglich telefonisch bzw. per E-Mail eine Antwort von Wheelz oder Recar zu bekommen. Es meldet sich niemand. Ich bin nun ziemlich sauer und weiß nicht, wie ich an unser Geld kommen soll. Eine Rechtschutzversicherung besteht, ich weiß nicht, ob die auch in Spanien greift. Für Hilfe wäre ich dankbar.

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  • Detlef 4. März 2009 at 19:08

    An Hl. Abend 2008 habe ich bei RECARDRIVE einen Wagen für die Zeitvom 13.-27.2.2009 gebucht. (Zuvor nur gute Erfahrungen mit RECARDRIVE, sogar nach 4 Tagen Geld zurück nach Fehlbuchung!) Am Flughafen Palma die gleiche Überraschung: CROAUTO akzeptiert den Gutschein nicht. Freundliche Empfehlung: Zu gleichen Konditionen wie bei RECARDRIVE nochmal bei CROAUTO buchen und bezahlen – oder mit dem Omnibus weiterfahren. Und dazu eine Strafanzeige erstatten.
    Gesagt – getan: Jedoch die Flughafenpolizei wußte angeblich nichts von geprellten Automietern. Der erstaunlicherweise nach 3 (i.W. drei) Minuten herbeigeeilte Dolmetscher bemühte sich sehr – telefonierte für uns und erreichte unter keiner der von RECARDRIVE genannten Nummern jemanden. Die Polizei vertrat darüber hinaus die Meinung, eine Strafanzeige sei sinnlos, da Betrugsverdacht ja erst vorliegt, wenn ich nach angemessener Frist ergebnislos mein Geld zurückgefordert habe. Und Bankrott sei auch nicht strafbar.

    Der Verdacht, daß CROAUTO und andere vielleicht mit dieser Masche doppelt abkassieren, läßt sich ohne genaue Recherchen leider weder bestätigen noch entkräften – das ungute Gefühl, ganz böse hereingelegt worden zu sein, bleibt leider.

    Getröstet hat mich nur, daß der kleinste Wagen von AVIS immer noch teuerer ist, als der doppelt bezahlte von CROAUTO.

    Es wäre jedenfalls wünschenswert, dass die Mallorquinischen Behörden RECARDRIVE und seinen Partner mehr Aufmerksamkeit widmen, Gaunerei, Betrug und Verbrechen zurückgedrängt werden und auch deshalb jedermann gerne nach Marroca kommt.

    Für Tips, wie man als von RECARDRIVE geprellter Kunde sein Geld wiederbekommt, wäre auch ich sehr dankbar!!

    Antworten

  • alex 6. März 2009 at 13:13

    Hallo zusammen,
    na, dann reihe ich mich mal in die Schlange der Geprellten ein. Habe im Oktober für den Sommerurlaub 2009 ein Auto über Recar gebucht.

    Der “angebliche” Lieferant AURIGACROWN bestätigte auf Anfrage keinen Auftrag bekommen zu haben.

    Das Geld kann man wohl unter “Lebenserfahrung” abhaken. Oder sieht hier jemand noch eine Chance?
    Gruß
    Alex

    Antworten

  • Edwin 7. März 2009 at 00:33

    Hoppla, da hat Ihr Forum mich vor einer Pleite gerettet. Ich habe vor einem Jahr ein Auto für Mallorca gebucht und von Croauto vertragsgemäss erhalten. Da ich sehr zufrieden war, wollte ich wieder buchen, habe aber die Hompage nicht mehr gefunden. Jetzt weiss ich auch warum. Herzlichen Dank allen Schreiber(innen)

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  • Joachim 8. März 2009 at 20:27

    Habe auch 82,00 € in den Sand gesetzt nachdem ich die Anmietung des im Dez.2008 bereits bezahlten Mietwagens bereits im Januar stornieren wollte. Habe einfach keinen Kontakt herstellen können.

    Antworten

  • Wolfgang 9. März 2009 at 17:29

    Ich habe am 1.Dezember 2008 einen Mietwagen für LaPalma (Kanaren) über Wheelz4hire geordert und den geforderten Betrag überwiesen. Als Lieferer war Hertz angegeben. Bei meiner Anreise Mitte Februar 2009 akzeptierte Hertz die Buchung nicht.
    Telefonisch war kein Kontakt zu Wheelz4hire herzustellen. Auch Emails an Wheelz4hire und Recar wurden nicht beantwortet. Meine Warnung: Nicht mehr über das Internet buchen! Wenn sich die Branche nicht gegen solche Geschäftmacher wehrt, dann hat dieses Vertriebsmodell ausgedient.

    Antworten

  • Warnung vor Recar, wheelz4hire und carhire-deals-online 9. März 2009 at 19:29

    [...] bzw. http://www.recardrive.com zu finden war) insolvent ist und das Weite gesucht hat (siehe auch Artikel 1 und Artikel 2) und Partner und Kunden auf dem Geld bzw. Mietwagen sitzen lies, muss man noch einmal [...]

    Antworten

  • Wolfgang 10. März 2009 at 12:08

    Es ist sicher interessant, den Inhaber des Kontos zu erfahren, auf das überwiesen wurde. In meinem Falle
    ging die Zahlung an Peter Simon.

    Antworten

  • Andrea 10. März 2009 at 12:19

    @Wolfgang: Peter Simon ist der Gründer der Firma vor Jahren gewesen. Die Firma hatte ja auch jahrelang einen guten Ruf, alles klappte einwandfrei. Sein Sohn, Sascha Simon ist in der Firma genauso aktiv wie die Tochter, Jenny Simon.

    Vor allem finden sich noch Pressemeldungen vom 12.12.08 im Netz, in denen für das Frühjahr 2009 mit günstigen Preisen geworben wird. Da war ja wohl intern schon lange bekannt, dass die Firma insolvent ist. Ich finde das ist vorsätzlicher Betrug!

    Antworten

  • Brigitte 10. März 2009 at 18:02

    Peter Simon ist auch der Empfänger meiner Überweisung in Höhe von Euro 676,13. Die Firma Goldcar in Malaga hat bisher nicht auf meine Anfrage schriftlich geantwortet. Wheels4hire eh nicht. Bevor wir am 6.6.2009 in Malaga ankommen, habe ich nichts in der Hand, um Anzeige zu erstatten. Die spanische Polizei scheint ja auch nicht mitzuziehen. Was können wir nur machen? Eigentlich ist es nicht einzusehen, Herrn Peter Simon einfach so ziehen zu lassen.

    Antworten

  • Peter Döhmen 10. März 2009 at 19:04

    Hallo zusammen,

    nun habe ich wohl die Gewissheit, dass ich hier auch auf Recardrive hereingefallen bin.
    Habe im Dez. 08 über Internet bei dieser Fa. ein Fahrzeug gemietet in Alicante. Fahrzeug sollte bei Aurigacrown übernommen werden. Da nun die Flugges. die Flugzeiten verändert hat, wollte ich bei der Fa. Recardrive die Abholung des Fahrzeuges vorverlegen…..und nun….
    keine Internetseite mehr und die Mailadr. ist auch nicht mehr existent. Auf Anfrage bei Aurigacrown in Alicante teilt man mir mit, dass dort keine Reservierung vorliegt.

    Hat jemand eine Idee, was ich machen kann?
    Wäre für jeden Tipp dankbar.

    Antworten

  • P.Kern 3. April 2009 at 09:50

    Hallo,

    wir wurden genauso betrogen und haben heute Strafanzeige bei der Polizei gestellt.
    Wir würden empfehlen das gleiche zu tun!!

    Antworten

  • Peter Schmidt 5. April 2009 at 17:52

    Hallo zusammen
    komme gerade von Mallorca und habe auch keinen Mietwagen den ich bei Recardrive gebucht und bezahlt habe bekommen und meinem Nachbarn ging es auch so.
    Wir hatten alle das superschnäpchen das es ende 2008 gab gebucht und bezahlt.
    Ich halte das für vorsätzlichen Betrug und werde Anzeige erstatten.

    Antworten

  • .gillessen 6. April 2009 at 23:15

    Habe auch seit Jahren bei dieser Fa.
    Leihwagen gebucht. Bin leider jetzt auch reingefallen. Der Spass hat mich
    ca. 500,– € gekostet. Werde die Angelegenheit meinem Anwalt übergeben.

    Antworten

  • K.Kabey 6. April 2009 at 23:17

    Hallo,
    habe schon öfter mit Recardrive zusammengarbeitet und war immer zufrieden. Über die homepage von recardrive werden jetzt Autoverleiher vermittelt aber keine Fahrzeuge mehr. Croauto z. B. wird nicht mehr genannt, dort würde ich wieder mieten die sind aber nicht zu finden. Alles ziemlich merkwürdig

    Antworten

  • Brigitte 15. April 2009 at 09:16

    Ich bin fast sicher, dass man uns absichtlich mit diesen günstigen Preisen geködert hat. Bei Recar hatte ich mich auch noch telefonisch erkundigt, ob die “neue” Tochter der Recar Group “Wheelz4hire” seriös sei. Das wurde mir bestätigt und daraufhin habe ich Euro 676,– überwiesen.!!!
    Gibt es schon Ergebnisse bei Leuten, die Anzeige erstattet haben? Ist es nicht üblich, einen Insolvenzverwalter zu bestimmen? Man hört gar nichts.
    Danke für Ihre/Eure Anteilnahme.

    Antworten

  • Reinhard 19. April 2009 at 12:27

    Bei mir ist es genauso gelaufen wie bei allen Anderen. Im Dezember 08 gebucht und bezahlt und am 30.03.09 am Flughafen Palma von der Vermietung Hiper kein Auto erhalten.
    Ich hätte sehr gern die bisher bekannten Namen und Adressen, die hinter Recar stehen, denn auch ich will Anzeige erstatten!
    Herzliche Grüße

    Antworten

  • Christoph 26. Mai 2009 at 19:33

    Hallo zusammen,

    durch einen blöden Zufall (Nachfrage beim Vermieter vor Ort) habe auch ich erfahren, dass mein im Januar bezahltes Geld offensichtlich futsch ist. Noch nicht einmal die Buchung ist weitergegeben worden… . Es geht bei mir um einen Betrag von rd. 250,-EUR für ein Auto, das ich im September gebucht hatte. Hat irgendjemand in irgendeiner Form Erfolg gehabt bei seinen/ihren Bemühungen?

    Viele Grüße

    Antworten

  • Michael 26. Mai 2009 at 21:50

    26. Mai 2009:
    Am 21. Januar 2009 bestätigte mir die Fa. Recardrive bzw. Recar Touristic S.L., Gremio Tejedores 35 Puerta Lateral, 07009 Palma de Mallorca, Spanien, meine Mietwagenbuchung für Juli 2009.
    Am gleichen Tag erfolgte die Abbuchung zu Lasten meiner Kreditkarte über EUR 341,96 und ich bekam auch eine Bestätigung und konnte mir online einen voucher ausdrucken. Im Nachhinein muss ich sagen, dass die Angelegenheit schon eigenartig war, da keinerlei Adresse und Telefonnr. auf den Unterlagen zu finden war.
    Aufgrund einer Änderung der Flugzeit wollte ich heute am 26.5. die Mietwagenbuchung modifizieren und musste dabei feststellen, dass die Fa. Recardrive bzw. Recar Touristic S.L. laut Auskunft des Mietwagenunternehemns Hiper Rent a Car auf Mallorca bereits seit Oktober 2008 Konkurs angemeldet haben und eine Buchung bei Hiper Rent a Car niemals durch Recardrive erfolgt ist.
    Ich habe etwas im Internet recherschiert und festgestellt, dass die Gesellschaften BALEARES RECAR TOURISTIC SL und BALEARES RECAR TRAVELSOFT DEVELOPMENT SL beide noch im zentralen spanischen Handelsregister Principe de Vergara, 94 – 28006 Madrid eingetragen sind. Ein Vermerk über einen Konkurs habe ich nicht gefunden.
    Eingetragene Organträger sind dort seit 1999 bzw 2002 SASCHA-PETER SIMON, Apoderado, und SIMON PETER WILHELM, Admin unico. Simon einmal als Nachname und einmal als Vorname ist schon eigenartig, sieht aber nach einer Verwechslung im Handelsregister aus.
    Die Jahresabschluesse 2007 wurden im HR Ende Nov 2008 hinterlegt. Allerdings konnte ich diese online nicht einsehen.
    Da ich passabel spanisch spreche werde ich versuchen per Telefon weitere Auskünfte beim HR in Madrid und auch in Palma zu erhalten. Ich bin allerdings pessimistisch.
    Eine Antwort auf meine email an Jenny Simon heute, in der ich mein Geld zurückfordere, erwarte ich kaum. Wahrscheinlich kommt die Email gar nicht an, aber eine Fehlermeldung habe ich noch nicht.
    Im Prinzip kann man das Geld wahrscheinlich auf dem Konto “Lebenserfahrung und Dummheit” buchen.
    Joder !!!

    Antworten

  • Thomas 8. Juni 2009 at 17:14

    Hallo!
    Auch wir haben bereits Ende Dezember 2008 einen Mietwagen für Mai/Juni 2008 über RECARDRIVE geordert und dafür 400.- bezahlt.
    Als wir nun vor gut 2 Wochen den Wagen bei dem Lieferanten Aurigacrown abholen wollten, wussten diese von keiner Buchung. Auf Nachfrage in der Zentrale von Aurigacrown teilte man uns mit, dass bei der Staatsanwaltschaft München bereits mehrere Verfahren wegen betrügerischem Konkurs anhängig seien. Da nach Aussage der Firma Aurigacrown der Sitz der Firma RECARDRIVE in Deutschland sei, riet man uns die Sache in Deutschland weiterzuverfolgen.
    Ich werde nun nochmal versuchen, inwieweit tatsächlich Verfahren in der Staatsanwaltschaft München bekannt sind und ein Beratungsgespräch bei meinem Anwalt suchen.
    Da wir uns eine Finca auf dem Lande gemietet hatten, waren wir auf einen Mietwagen angewiesen und mussten uns vor Ort einen neuen und teueren Mietwagen anmieten (…zum großen Glück haben wir tatsächlich auch noch einen bekommen…).
    Seltsam finde ich auch, dass die deutsche Geschäftsbank der Firma RECARDRIVE (bw-bank) auch im Januar 2009 noch nichts von der Schieflage der Firma mitbekommen hat, obwohl offensichtlich – so Aurigacrown – bereits im Nov. 2008 klar war, dass die Firma nicht mehr zahlungsfähig sei. Auf Nachfrage bei der Bank wurde ich gebeten eine schriftliche Anfrage an die Rechtsabteilung zu senden – allerdings wurde mir wenig Hoffnung auf eine der Sache dienlichen Rückmeldung gemacht.
    Soweit für den Moment – die besten Grüße, Thomas.

    Antworten

  • Denise 15. Juni 2009 at 17:28

    Hallo,

    auch ich habe im April 2009 für 1 Woche ein Auto angemietetund konnte mir einen Voucher online ausdrucken. das Geld wurde am 18.4.von meiner Kreditkarte abgebucht.Aufgrund einer Flugzeitänderung wollte ich die Daten modifizieren und bekam von Eivissa Cars mitgeteilt, dass ich mich um einen anderen Anbieter kümmern sollte, da Recar insolvent ist und vielen anderen Mietfirmen Geld schuldet. Das Geld werde ich wahrscheinlich nicht wieder sehen.Ich würde das nächste Mal nur bekannte Autovermieter wählen!
    Grüße

    Antworten

  • Brigitte 23. Juni 2009 at 12:27

    Wie zuvor berichtet, hatten auch wir den Mietwagen über Wheels4hire (Recar Group) gebucht und schon vorab von der Firma Goldcar (Autovermieter) gehört, dass Recar dort nicht gezahlt hätte und wir nochmals den gebuchten Mietwagen vor Ort zahlen müssten. Als wir nun am 6.6.2009 am Flughafen Malaga ankamen und bei Goldcar das gebuchte Auto (Mercedes Vito) abholen wollten, gab man uns die Telefonnummer von REcar und teilte mit, wir sollten dort anrufen. Wir haben dann gesagt, wir wüssten, was los sei und das die Telefonnummer nicht mehr aktiv sei. Daraufhin sagt man uns dann, dass der gebuchte Wagen jetzt aber statt 676 Euro (bereits einmal an Recar bezahlt)und wie telefonisch von Goldcar angeboten 879 Euro nun 1.200 Euro kosten würde, da wir keine schriftliche Buchungs-bestätigung von Goldcar über den vereinbarten Preis von 879 hätten. Nach sehr langem hin und her, wurde schließlich doch der Preis von 879 im System gefunden und plus Sprit und Versicherung letztlich dann 1.189 euro gezahlt. Alles sehr nervig und zeitaufwendig. Der uns überlassene VW Bus war jedoch in Ordnung und die Rückgabe am Flughafen Jerez ohne Problem.
    Ich zahle nicht mehr vorab bei Buchung eines Autos!!
    Gruß
    Brigitte

    Antworten

  • Thomas 29. August 2009 at 13:19

    Hallo zusammen,

    komme gerade aus Mallorca zurück und ratet mal was uns passiert ist… im Januar Mietwagen bei Recardrive gebucht, bezahlt und von Aurigacrown kein Auto bekommen. Vor Ort dann einen Kleinwagen erhalten für 600 EUR. Ich denke auch dass man das auf dem Konto Lebenserfahrung verbuchen kann. Ich bin noch nicht sicher ob ich meine schöne Erholung auf’s Spiel setzen und den Rechtsweg gehen soll – ich glaube es läuft wie es immer läuft: die “Kleinen” bleiben auf dem Schaden sitzen und die “Großen” (die Autovermietungen) machen das gigantische Geschäft. Die einzige Alternative die ich mir momentan überlege ist, ob ich die Kreditkartenzahlung wieder storniere, die ich vor Ort für das Auto von der Autovermietung ABA (noch nie vorher gehört… war merkwürdigerweise aber auch ziemlich schnell vor Ort, um zu “helfen”!) geleistet habe. Sollen die sich doch das Geld von RECARDRIVE holen!

    Antworten

  • Linnartz 16. September 2009 at 12:20

    hallo,ich bin ebenfalls betroffen,habe im letzten Jahr an 17.09.08 einen PKW bei der Firma Recar Drive gebucht(270Euro Angebot Seat Ibiza 20%)Am 15.10 bekam ich eine Mail von einem Herrn Miguel Meyer vom von einem Partneschaftsbruch die Rede war und ich meinen Pkw nun am 29.08.09 in Palma/Flughafen von der Firma Gold Rental bekommen würde.Leider war dies nicht der Fall.Ich musste mir bei der Firma Sixt erneut einen Wagen mieten was mich nochmals 270 Euro kostete.Hat jemand Tips wie ich nun vorgehen soll,Die Rechtsberatung meiner Versicherung sagte mir das es bei Insolvenz wenig aussichten auf erfolg gäbe.Wenn einBetrag vorhanden wäre würde vob diesem pro Person höchstens 5% ausgezahlt..Bitte um Tips !!!!!!!!!!

    Antworten

  • Gitti 5. Oktober 2009 at 19:33

    Hallo, wir hatten ebenfalls einen Mietwagen bei der Firma Recar gebucht, der natürlich nicht am Flughafen Ibiza stand. Wir hatten uns im Vorfeld an unsere Kreditkarten-gesellschaft, in unserem Fall die Landesbank Berlin, gewendet. Hier teilte man uns mit, daß Sie für uns nut tätig werden können, wenn der Mietwagen nicht ausgeliefert wird. Also die Leistung für die wir bezahlt haben nicht erbracht wurde. Wir haben dann nach unserem Urlaub die Bestätigung vom unserem neuen Mietwagen zur Bank geschickt und nach einer Woche haben wir unser Geld zurückerhalten. Also fragt bei euren Kreditkarten-Banken nach!!!

    Antworten

  • Cordula 30. November 2009 at 18:09

    Nun gut, leider hat es uns auch getroffen. Wir haben im Januar 2009 bei Goldcar(Recard) einen Wagen gemietet für 2 Wochen im August 2009. Der Flug war toll nach Mallaga, aber als wir unser Auto abholen wollten – NICHTS-. Firma Recard gab es nicht mehr und unser bereits bezahltes Auto natürlich auch nicht. Wir mussten aber noch ca. 400 km fahren, also mieteten wir uns für nochmals teures Geld einen anderen Wagen. Wieder in Deutschland sind wir gleich zum Anwalt gegangen, aber haben bis heute weder von Goldcar, noch von Recard irgendeinen Kommentar gehört.
    Pure Abzocke – und von der Kreditkartenfirma konnten wir auch kein Geld zurückbuchen – 6 Monate sagte man uns.
    SCHADE

    Antworten

  • Mietwagen Situation 2010 auf Mallorca 28. Januar 2010 at 10:19

    [...] Alt eingesessene Unternehmen sind entweder insolvent (z.B. der ehemalige Mietwagenbroker Recar 1, 2) oder spielen im Mietwagenmarkt keine große Rolle mehr. Ein Beispiel daür ist hasso [...]

    Antworten

  • Peter Bottke 30. April 2010 at 12:36

    Hallo zusammen,

    hat der eine oder andere Geschädigte ein Interesse daran, zu erfahren, was aus den ehemaligen Recar-Verantwortlichen geworden ist?

    Ich habe da nämlich etwas herausgefunden…

    Viele Grüße
    Peter Bottke

    Antworten

  • Brigitte 23. Juli 2010 at 11:54

    @Peter Bottke
    Ich sehe heute erst, dass Sie etwas über Recar herausgefunden haben. Ja es interessiert mich. Könnten Sie mich informieren bitte.
    Vielen Dank.
    Brigitte

    Antworten

  • Peter W. Simon 17. Oktober 2010 at 00:17

    Ich bin Peter Simon, ehemaliger Geschäftsführer von RECAR Touristic S.L.

    Hier an dieser Stelle ist es nicht möglich mehr zu sagen als daß der Vorgang unvorhersehbar und durch mich nicht vermeidbar war. Umso bedauerlicher ist der Vorgang für alle die zu Schaden gekommen sind.

    Wer Informationen mit Nachweis über den Konkurs des Unternehmens erhalten möchte ist eingeladen sich mit mir in Verbindung zu setzen. Ich überlasse Ihnen Unterlagen über den Hergang des Dramas.

    Mit freundlichen Grüßen

    Peter W. Simon

    Antworten

  • Peter Bottke 4. November 2010 at 11:05

    Entzückend, Herr Simon, dass Sie sich in Anbetracht der vielen Geschädigten, die sich hier eindrucksvoll gemeldet haben auch noch als “Opfer” inszenieren.

    Wer von einer weiteren Geschäftsbeziehung mit den Herren absehen möchte, sollte sich auf den folgenden Internetseiten informieren; die dahinter stehenden Geschäftsmodelle kann und will ich nicht beurteilen, hätte ansonsten trotzdem gerne das Geld zurück, dass Herr Simon trotz feststehender Insolvenz im Rahmen der Mietwagenbuchung von mir gerne und ohne weitere Informationen angenommen hat:

    www. mallorcasem.com
    www. pro-advert.com
    www. web-researches.com
    www. progressive-marketing-systems.com

    Weitere Informationen finden Sie auch hier:
    http://de.reclabox.com/beschwerde/30498-progressive-marketing-systems-s-l-palma-de-mallorca-spanien-recar-betreiber-der-insolventen-mietwagenfirma-aufgetaucht

    Antworten

  • Brigitte 18. November 2010 at 14:29

    Auch ich schaue mit Interesse immer wieder in diese Seiten. Wir wollen auch unser Geld zurück (immerhin über 800 Euro). Leider sehe ich keine Möglichkeit, wie man gegen Herrn Simon tatsächlich mit Erfolg vorgehen kann. Jedem ist zu Raten N I E wieder mit Herrn Simon und seinesgleichen Geschäfte zu machen.

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  • Peter Bottke 22. November 2010 at 18:41

    Ich finde halt, dass man sich immer zwei Mal im Leben sieht… . So habe ich einerseits mein Geld als “Lehrgeld” abgehakt; andererseits finde ich es nach wie vor nicht korrekt und lasse es von daher auch nicht auf sich beruhen. Ich denke
    - dass es genauso i. O. jeden darüber zu informieren, mit wem er sich in eine neue Geschäftsbeziehung einlässt.
    - dass die Herren S. auch ihr “Lehrgeld” über das eigene Renommee bezahlen können.

    Ich denke, dass ich bei einem meiner kommenden Mallorca-Besuche mit Sicherheit einen der Herren aufsuchen und ein ruhiges Gespräch führen werde (was leider zu dem Zeitpunkt nicht möglich war, als ich “im Regen stand”). Dabei ist es bei mir sogar so: Wenn sich jemand zu diesem Zeitpunkt hingestellt und erklärt hätte, wäre alles gut gewesen (inkl. dem abgeschriebenen Geld), aber Geld trotz Pleite zu nehmen und abzutauchen und wissentlich die Urlaube vieler “einzutrüben” ist einfach nicht i. O.

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  • Stefan Selzer 15. Februar 2011 at 09:13

    Habe gerade was gefunden:
    http:// http://www.progressive-marketing-systems.com

    Unter dieser Webseite vertreibt Herr Peter Simon jetzt
    Elektronikartikel. Wenn man sich mal die Preise ansieht scheint da auch etwas faul zu sein.

    Gruß
    Stefan

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