Quallen verstärkt an der Costa Brava

Die ungewöhnlich hohen Wassertemperaturen haben
zu einer Quallen-Invasion an der spanischen Costa Brava und den
Stränden bei Barcelona geführt. In den vergangenen sechs Wochen
seien fast 850 Badegäste behandelt worden, die sich an den
Nesselfäden der Tiere «verbrannt» hätten, teilte eine Sprecherin des
Roten Kreuzes mit. Das seien sechs Mal mehr gewesen als
im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. An zwei Stränden bei
Tossa de Mar seien gelbe Fahnen aufgezogen worden, um die Badenden
zu warnen.
Nicht nur das im Schnitt um vier Grad wärmere Wasser sei für die
sprunghafte Vermehrung verantwortlich. Auch der starke Salzgehalt
ziehe die Quallen an. Dies hängt mit der seit Monaten andauernden
Dürre in Spanien zusammen: Wegen der Trockenheit gelangt auch
weniger kaltes und süßes Wasser aus den Flüssen ins Meer.
Bei Hautverbrennungen durch Quallen soll die Wunde mit Meerwasser
– niemals mit Süßwasser – gereinigt und mit Eis gekühlt werden.

Quelle: inselradio.com

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