Ölkatastrophe Ibiza: Fährgesellschaft Iscomar soll für Umweltschäden aufkommen


(Ibiza) Die Umweltschutzorganisation Greenpeace fordert, dass die Fährgesellschaft Iscomar für die Umweltschäden, die durch das Fahrunglück in der Hafeneinfahrt entstanden sind, aufkommen soll. Am letzten Mittwoch war der Frachter “Don Pedro” mit 150 Tonnen Treibstoff an Bord vor dem Hafen von Ibiza auf einen Fels aufgelaufen und gesunken.

Aus einem Leck in rund 45 Metern Tiefe waren über 30 Tonnen Treibstoff ausgetreten und hatten die Strände von Ibiza verschmutzt, die daraufhin geschlossen wurden. Das Leck wurde mittlerweile von Tauchern repariert, so dass kein weiteres Öl zur Zeit austreten könne. Iscomar sei hauptverantwortlich für die Verschmutzung, so Greenpeace. Ein Sprecher von Greenpeace bezeichnet das gesunkene Schiff als Damoklesschwert, das über der balearischen Umwelt hänge.
(as/inselradio)

Weitere Artikel:

Kommentare

Schreibe Deine Meinung...