Ölförderung in Touristenregionen soll grundsätzlich verboten werden

Porta Holiday

Wie jetzt der PP-Funktionär Enrique Fajarnés erklärte, sollen Ölförderungen in Touristenregionen bei einem Sieg seiner Partei nach den Palramentswahlen im nächsten Jahr grundsätzlich verboten werden.

Bei einem runden Tisch mit Vertretern der nationalen Tourismusbranche erklärte Enrique Fajarnés gestern, dass es bei einer Regierungsübernahme der konservativen Volkspartei nach den Parlamentswahlen im nächsten Jahr keine Ölförderung in Touristenregionen geben soll. Diese müssten seiner Meinung nach grundsätzlich verboten werden, dernn der wirtschaftlich bedeutende Fremdenverkehrssektor in Spanien dürfe keinesfalls mit risikoreichen Ölbohrungen gefährdet werden.

Aktuell verhandeln die sozialistischen Behörden unter Premierminsiter Zapatero mit Mineralölkonzernen über Probebohrungen im Golf von Valencia. Hier werden größere Rohölvorkommen vermutet. Auch Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace haben bereits wegen der Pläne Alarm geschlagen (wir berichteten), da sie ähnliche Horrorszenarien befürchten, wie letztes Jahr im Golf von Mexiko nach dem Untergang der Ölbohrplattform Deepwater Horizon.

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