Ölförderung in balearischen Gewässern – Greenpeace warnt
Das schottische Unternehmen Cairn Energy möchte gerne in Zukunft im Mittelmeer zwischen Valencia und Ibiza Erdöl fördern – und zwar vom Meeresgrund. Nach dem gleichen Prinzip wie die letztes Jahr im Golf von Mexiko gesunkene Deepwater Horizon.
Nun gab die Naturschutzorganisation Greenpeace zu bedenken, dass sich dadurch auch in den balearischen Gewässern ähnliche Katastrophen ereignen könnten wie letztes Jahr im Golf von Mexiko.
Nach Angaben der für Klimawandel und Verkehr von Greenpeace beauftragten Sara Pizzinato seien die Arbeiten in 1,4 Kilometer Tiefe mit enormen Risiken verbunden. Dazu zählen Brände auf den Ölbohrplattformen, austretendes Rohöl und die damit verbundene Umweltverschmutzung an den Küsten der Inseln und des spanischen Festlandes. Die Bohrungen in den Gewässern der Balearen könnten nach derzeitigen Schätzungen in etwa zwei Jahren beginnen.
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Ölförderung in Touristenregionen soll grundsätzlich verboten werden 22. Juli 2011 at 20:08
[...] Auch Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace haben bereits wegen der Pläne Alarm geschlagen (wir berichteten), da sie ähnliche Horrorszenarien befürchten, wie letztes Jahr im Golf von Mexiko nach dem [...]