Machtwechsel in Madrid


Bei den spanischen Parlamentswahlen haben die Sozialisten gestern einen Überraschungssieg errungen.

Die PSOE unter José Luis Rodríguez Zapatero kam nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis auf 42,6 Prozent. Die konservative Volkspartei von Ministerpräsident José María Aznar stürzte auf 37,7 Prozent ab. Damit kommt die PP im Parlament nur noch auf 148 Sitze, das sind 35 weniger als vor vier Jahren. Die PSOE gewann 39 Mandate hinzu und ist künftig mit 164 Abgeordneten im Parlament vertreten. Im Senat bleibt die PP dagegen weiterhin die stärkste Partei, obwohl sie auch dort hohe Verluste hinnehmen musste. Die Wahlbeteiligung war gestern mit 77,4 eine der höchsten seit Ende der Franco-Diktatur.

Quelle: inselradio.com

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