Die Insel sah im Laufe ihrer Geschichte viele Eroberer kommen und gehen, jedoch war niemand so friedfertig wie die Letzten: die Hippies. Ende der sechziger Jahre immigrierten etliche Blumenkinder auf die sonnige Baleareninsel, um dort das ruhige, naturverbundene Leben in einer heilen Welt zu genießen.
Sie gründeten die bunten Hippie-Märkte, auf denen man auch heute noch flippige Accessoires kaufen kann. Heutzutage sind es die Techno-Anhänger, die Ibiza so richtig einheizen.
In der Stadt selbst beginnt jeden Abend um 22 Uhr der Aufmarsch der Party-People, um anschließend in eine der abgefahrendsten Discos der Welt weiterzuziehen. Wer jetzt denkt, Ibiza sei komplett dem Jugendwahn verfallen und wäre eine einzige riesige Diskothek, der täuscht sich. Die Insel besitzt einsame Buchten, duftende Pinienwälder und verschlafene Dörfer, die vom lauten und schrillen Ibiza Lichtjahre entfernt zu sein scheinen. Wer ausschließlich die Nacht zum Tage macht, lernt eben nur die eine Seite von Ibiza kennen. Die andere, stille Seite der Insel ist nicht bunt und schrill, aber mindestens genauso spannend.


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