Elling – Nicht ohne meine Mutter
Der über 40 Jahre alte Elling denkt nicht im Traum daran, bei seiner Mutter Grete auszuziehen. Damit ihr kontaktscheuer Sohn, der kaum aus dem Haus geht, einmal etwas von der Welt zu sehen bekommt, spendiert ihm seine Mutter eine gemeinsame Reise nach Mallorca. Der notorische Stubenhocker ist von dieser Idee zunächst gar nicht begeistert, steigt dann aber doch an Mutters Rockzipfel in den Flieger Richtung Süden.
Vom Abflug bis zur Ankunft im mallorquinischen Bettenbunker muss sich der Umstandskrämer Elling nun doch den Ritualen des modernen Lebens stellen, was den sozial inkompetenten Angsthasen vor Stress regelmäßig in Ohnmacht fallen lässt. Zudem legt sich das pausenlos gekränkte Muttersöhnchen nicht nur mit der Reiseführerin an, sondern beobachtet auch einen forschen Verehrer seiner Mama mit skeptischen Blicken. Schließlich wagt sich der alte Junge an den Strand, wo er angesichts barbusiger Schönheiten schnell ins kalte Wasser muss und darüber sinniert, “wieso Männer so einfach sind”.
Seine Begegnungen mit der üppigen Zimmernachbarin, die vor ihrem groben Mann flüchtet und sich mit dem Sensibelchen anfreundet, wecken ebenfalls Hoffnungen. Als der “Zwangsneurotiker” schließlich doch dem Zauber des Südens zu erliegen scheint, schlägt das Schicksal zu…




