ETA Bombenanschläge auf Autobahnen


Auf dem Höhepunkt des sommerlichen Reiseverkehrs in
Spanien hat die baskische Untergrundorganisation ETA Bombenanschläge auf zwei Autobahnen verübt. Nach Angaben der Polizei wurde niemand verletzt. Auf den betroffenen Autobahnen Madrid-Badajoz und Madrid-Córdoba bildeten sich aber kilometerlange Staus.
Die ETA ließ die Bomben im Abstand von 15 Minuten neben den
Fahrbahnen der A-4 und der A-5 bei den Ortschaften Puerto Lápice und Maqueda detonieren. Zuvor hatte ein Anrufer im Namen der ETA
eine Warnung durchgegeben. Die Polizei sperrte beide Autobahnen.
Die Bomben hatten geringe Sprengkraft und richteten kaum Schäden
an. Den Terroristen dürfte es vor allem darum gegangen sein, den
Reiseverkehr zu stören. Zehntausende von Spaniern waren am Freitag in die Ferien aufgebrochen.

Quelle: inselradio.com

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