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Umwelt & Natur

Erdbeben auf Mallorca

(Palma de Mallorca) Gestern Morgen um kurz nach 8 Uhr gab es in der Bucht von Palma de Mallorca ein Erdbeben mit der Stärke von 3,2 auf der Richterskala. Am meisten spürten die Bewohner der Gemeiden Palmanova, Paguera, Calvià im Südwesten sowie Llucmajor, Marratxí und in der Hauptstadt Palma selbst das leichte Erdbeben.

Bisher gingen über 200 Anrufe bei den Behörden ein - Verletzte Personen wurde nicht gemeldet. An Gebäuden wurden bis jetzt keine größeren Schäden gemeldet - lediglich von kleinen Rissen ist die Rede. Vor drei Jahren gab es, ebenfalls im Januar, ein Erdbeben auf Mallorca mit Werten von 3,0 zwischen San Juan und Montuiri. Und im November 2005 zitterte die Erde in der Nähe von Campanet. Bei beiden Erdbeben 2005 kam es zu keinen Personenschäden oder Schäden an Gebäuden.

Nach Angaben der Behörden können Nachbeben nicht ausgeschlossen werden - deshalb ordneten sie Alarmbereitschaft für Feuerwehren, Polizei und Katastrophenschutz an. Aus Sicht der Behörden gebe es allerdings keinen Grund zur Beunruhigung.
(as/mallorca blog)




Restaurant an Playa Portals Vells wird nach 30 Jahren geschlossen

(Palma de Mallorca) Das seit 30 Jahren von der Familie Vidal betriebene Strand-Restaurant an der Playa Portals Vells soll 2010 geschlossen werden. Grund dafür ist das spanischen Küstengesetz, welches den Abriss unrechtmäßig errichteter Strandhütten vorsieht. Unter diese Kategorie fallen auch all die Gebäude, die zum Teil schon seit Jahrzehnten an den vielen Stränden stehen, aber nicht den neuesten Anforderungen des Gesetzes entsprechen.

Nach Angaben der Behörden ist das Hauptproblem in Portals Vells, dass das Restaurant zu nah am Wasser gebaut wurde. Die Behörden haben der Familie Vidal (aktuell leben drei Generationen von dem etablierten Restaurant) keine alternative Lösung angeboten, sondern Ihnen nur angekündigt, dass das Lokal im nächsten Sommer abgerissen werden soll.
(as/mallorca blog)




WC Notstand in den Badebuchten Mallorcas

Heute erreichte mich folgende Mail, die auf ein wirklich dringendes Problem der Badebuchten auf Mallorca, aber auch der Badebuchten allgemein im Mittelmeer hinweist:

Seit vielen Jahren machen wir Urlaub in Cala Ratjada. Die Buch der Cala Agulla zählt zu den schönsten der Insel. Nicht verständlich ist mir das es hier wirklich nur 2 WC Anlagen und eine Dusche gibt die auch noch defekt ist. Für die Menge der Menschen sind diese Zustände einfach unzumutbar. Hier bedarf es einer größeren Lösung - oder die Leute urinieren ins Meer. Vielleicht kann diese Mail an die zuständigen Gremien weitergeleitet werden.

Der Mann spricht damit ein Thema an, dass schon seit Jahren bekannt und immer noch nicht gelöst ist. Ich habe es selbst schon erlebt, dass die Badegäste z.B. am Strand von Es Trenc mit Rollen Toilettenpapier in die Dünen verschwunden sind.

Ist es zu viel verlangt, einige von diesen Plastiktoiletten (wie sie hier an jeder Baustelle zu sehen sind) an die Strände zu stellen und diese dann auch regelmäßig zu leeren und säubern? Denn nichts ist schlimmer, wie eine “versaute” Toilette.

Wie sind Eure Erfahrungen zu dem Thema? Wie löst Ihr es, wenn Ihr einmal…..na Ihr wisst schon. 100 Meter ins Meer raus schwimmen? Ab in die Dünen und Wälder? Welche Lösungen gäbe es noch für dieses Thema? Bin gespannt auf Eure Vorschläge und Meinungen.




Bestand der Milane auf Mallorca erholt sich

(Palma de Mallorca) Der Milan, dessen Bestand in den 90er Jahren auf den Balearen auf weniger als zehn Paare geschrumpft war, ist auch weiterhin auf den Balearen vom Aussterben bedroht.
Allerdings gab die Umweltschutzgruppe GOB jetzt bekannt, dass es erste Fortschritte auf dem Weg zur Erholung der Vogelpopulationen gibt.

Noch vor 20 Jahren war der Milan einer der häufigsten Greifvögel auf Mallorca und Menorca. Durch Menschen ausgelegtes Jagdgift und die Kollisionen der Tiere mit Strommasten verminderten ihre Populationen drastisch. Doch dank vieler Schutzmaßnahmen leben nach Angaben der GOB wieder 26 Vogelpaare auf den Inseln, 12 Paare hatten sogar eigenen Nachwuchs - insgesamt schlüpften 22 Jungvögel.

Weiter Informationen zum Milan auf Wikipedia unter http://de.wikipedia.org/wiki/Milane
(as/mallorca blog)




85 blaue Flaggen für die Balearen

(Palma de Mallorca) Mit Palmas Stadtstrand Playa Can Pere Antoni erhalten die Balearen in diesem Jahr erstmal 85-mal das internationale Öko-Siegel “Blaue Flagge”. 2006 waren es 75 Strände und Badebuchten, die sich mit der Auszeichnung schmücken durften. Die Blaue Flagge wird in jedem Jahr von der Vereinigung für Umweltbildung, FEE, veliehen. Gehisst werden darf die Flagge nur an umwelt- und besucherfreundlich angelegten Stränden und Häfen, die außerdem noch über eine gute Wasserqualität verfügen.

Weltweit haben bisher rund 2.300 Strände und Häfen in insgesamt 37 Nationen eine Blaue Flagge erhalten - die Qualität wird jedes Jahr erneut durch die FEE überprüft. Werden dabei Defizite festgestellt wird die Auszeichnung zurückgezogen. Dies war dieses Jahr der Fall in Calviá und Paguera. Dort will man sich jetzt bemühen, die blaue Flagge für das nächste Jahr wieder zu erlangen.
(as/mallorca blog)




Flaggen sollen vor Quallen warnen

(Palma de Mallorca) Das Innenministerium hat jetzt veranlasst, dass in diesem Sommer erstmals an den balearischen Stränden Flaggen anzeigen, wenn sich Quallen (Medusen) in den Badebuchten befinden. Diese Maßnahme ist Teil eines Aktionskataloges, mit dem die Regierung auf das stetig wachsende Quallenproblem in den Gewässern der balearischen Inseln reagiert.

Das Auftreten der giftigen Portugisiesischen Galeere bei Formentera vor einigen Tagen hat für eine entsprechende Beunruhigung gesorgt. Nach Aussagen von Experten sind die gefunden Exemplare über eine - für die Balearen ungünstige - Strömung in die balearischen Gewässer gelangt. Trotz der Tatsache, dass es sich dabei um einen Ausnahmefall handele, hat sich die Regierung für entsprechende Schutzmaßnahmen entschlossen. Die Flaggen sollen dann, wenn das Zeichen entschieden und das Design verabschiedet ist, das Baden erlauben oder auch verbieten.

Warum nimmt man nicht das Logo der Gemeinde Calvi, die haben doch schon ein entsprechendes Design: http://www.mallorca-blog.de/aktionsplan-calvia-gegen-quallen-9927.html
(as/mallorca blog)




Torrent de sa Riera erneut gereinigt

(Palma de Mallorca) Der Torrent de sa Riera, Palmas künstlicher Flusslauf entlang des Paseo Mallorca, wurde in diesem Jahr zum zweiten mal von Schlamm und Algen befreit. Die Leiterin der Abteilung, Christina Cerdó, sah diese Maßnahme als unumgänglich. Nach Ihrer Meinung müsse ein so wichtiges Element Palmas einen schönen Anblick bieten.

Der Torrent wurde dieses Jahr zum zweiten Mal entschlammt. Die Säuberung für die Emaya fiel in diesem Jahr wesentlich leichter als im vergangenen Jahr aus. Waren es 2008 noch über 1.000 Tonnen Algen und Schlamm (Mallorca Blog berichtete), wurde der Flusslauf in diesem Jahr “nur” von rund 300 Tonnen Schlamm befreit.
(as/mallorca blog)




Fischer sollen für Quallenfang abgestellt werden

(Palma de Mallorca) Wie jetzt der der Chef der balearischen Fischereivereinigung, Joan Canoves, bekannt gegeben hat, sollen insgesamt 16 Schiffe der balearischen Fischfangflotte sich in den Monaten Juli und August um die Entsorgung von Quallen auf See kümmern. An insgesamt sechs Tagen pro Woche sollen die Boote in den Buchten der balearischen Inseln die Medusen aus dem Wasser fischen.

So sollen auf der einen Seite die Urlauber und Strandbesucher weiterhin unbeschwert baden gehen können, auf der anderen Seite handelt es sich bei der Maßnahme um eine willkommene Zusatzbeschäftigung für die Fischer. Sie können sich in aktuellen Krisenzeiten damit bis zu 400 Euro pro Tag dazu verdienen. Das balearische Fischereiministerium zahlt für jedes gefangene Kilogramm Quallen zusätzlich 1,50 €. Bereits im vergangenen Jahr haben die Fischfangflotten der Inseln geholfen, indem sie Quallenschwärme meldeten, die sie auf ihrer Fahrten entdeckten. So konnten Vorhersagen für Badegäste gemacht werden. (siehe Fischer sollen Quallenplage verhindern)
(as/mallorca blog)




Erneut ungenießbares Trinkwasser in Santa Maria del Camí

(Palma de Mallorca) Bereits letztes Jahr warnte die Bürgermeisterin von Santa Maria del Camí von ungenießbarem Trinkwasser wegen zu hohen Nitratwerten - diesmal hat dich das Rathaus per Flugblatt an seine Einwohner gewandt. Kontrollen haben ergeben, dass erneut der Nitratgehalt im örtlichen Wassernetz die erlaubten Werte deutlich übersteigt.

Das Wasser aus den Leitungen soll nur noch zum Duschen oder Waschen von Kleidung verwendet werden. Zum Essen oder Tee und Kaffee kochen sollten die Einwohner auf Wasser aus dem Supermarkt zurückgreifen. Bei Fragen zum Trinkwasser sind die Mitarbeiter des Rathauses unter der Telefonnummer 971620131 zu erreichen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass auch andere Orte in der Region um Santa Maria von ungenießbarem Wasser betroffen sind.
(as/mallorca blog)




Tag der ökologischen Landwirtschaft

(Palma de Mallorca) Am kommenden Sonntag werden zwischen 10:00 Uhr und 17:00 Uhr im Park de n´Hereveta von Porreres rund 30 Aussteller ihre Bio-Produkte präsentieren. Dazu gehören mallorquinische Weine, Gemüse, Trockenfrüchte, Fleisch, Öl, Honig, Konfitüre und Gebackenes. Auch einige Kunsthandwerker der Insel werden auf der Messe ausstellen.

Die Messe hat auch einen erfreulichen Hintergrund: immer mehr Landwirte gehen dazu über, Ihre Produkte nach den strengen ökologischen Regeln anzubauen. So stieg nach Angaben des balearischen Minister für Landwirtschaft und Umwelt die Anbaufläche für Bio-Produkte auf der Insel um 16 Prozent.
(as/mallorca blog)




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