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Tourismus

Hoteliers blicken optimistisch auf den Sommer

(Palma de Mallorca) Nach einer schwachen Vorsaison erwarten die Geschäftsführer der balearischen Hotelvereinigungen eine Zunahme der Buchungen ab Ende diesen Monats, die dann mit den Buchungen des Vorjahres vergleichbar sind. Damit haben Sie sich ein hohes Ziel gesetzt, denn die durchschnittliche Auslastung der Unterkünfte lag im Juni 2008 bei rund 82 Prozent.

Auch in den englischen Touristenzonen, hier vor allem in den Gebieten Alcudia und Magaluf, zeigen sich die Vertreter der Hoteliers zufrieden: rund zehn Prozent mehr Briten (gegenüber den vergangenen Monaten) haben sich zu einem Urlaub auf den Inseln angekündigt. Allerdings warnt der Präsident der Hotelkettenvereinigung, Aurelio Vázquez, davor, die Erwartungen nicht allzu hoch zu setzen: die Buchungen in diesem Jahr sind nicht ganz mit den vergangenen Jahren vergleichbar, da viele Hoteliers aufgrund der Krise ihre Preise gesenkt haben und dadurch nun natürlich auch weniger Geld verdienen.
(as/mallorca blog)




85 blaue Flaggen für die Balearen

(Palma de Mallorca) Mit Palmas Stadtstrand Playa Can Pere Antoni erhalten die Balearen in diesem Jahr erstmal 85-mal das internationale Öko-Siegel “Blaue Flagge”. 2006 waren es 75 Strände und Badebuchten, die sich mit der Auszeichnung schmücken durften. Die Blaue Flagge wird in jedem Jahr von der Vereinigung für Umweltbildung, FEE, veliehen. Gehisst werden darf die Flagge nur an umwelt- und besucherfreundlich angelegten Stränden und Häfen, die außerdem noch über eine gute Wasserqualität verfügen.

Weltweit haben bisher rund 2.300 Strände und Häfen in insgesamt 37 Nationen eine Blaue Flagge erhalten - die Qualität wird jedes Jahr erneut durch die FEE überprüft. Werden dabei Defizite festgestellt wird die Auszeichnung zurückgezogen. Dies war dieses Jahr der Fall in Calviá und Paguera. Dort will man sich jetzt bemühen, die blaue Flagge für das nächste Jahr wieder zu erlangen.
(as/mallorca blog)




Fischer sollen für Quallenfang abgestellt werden

(Palma de Mallorca) Wie jetzt der der Chef der balearischen Fischereivereinigung, Joan Canoves, bekannt gegeben hat, sollen insgesamt 16 Schiffe der balearischen Fischfangflotte sich in den Monaten Juli und August um die Entsorgung von Quallen auf See kümmern. An insgesamt sechs Tagen pro Woche sollen die Boote in den Buchten der balearischen Inseln die Medusen aus dem Wasser fischen.

So sollen auf der einen Seite die Urlauber und Strandbesucher weiterhin unbeschwert baden gehen können, auf der anderen Seite handelt es sich bei der Maßnahme um eine willkommene Zusatzbeschäftigung für die Fischer. Sie können sich in aktuellen Krisenzeiten damit bis zu 400 Euro pro Tag dazu verdienen. Das balearische Fischereiministerium zahlt für jedes gefangene Kilogramm Quallen zusätzlich 1,50 €. Bereits im vergangenen Jahr haben die Fischfangflotten der Inseln geholfen, indem sie Quallenschwärme meldeten, die sie auf ihrer Fahrten entdeckten. So konnten Vorhersagen für Badegäste gemacht werden. (siehe Fischer sollen Quallenplage verhindern)
(as/mallorca blog)




Nautikstiftung Mallorca bekommt Sitz in Alcudia

(Palma de Mallorca) Um dem Bau der zukünftigen Zentrale der Nautikstiftung Mallorca zuzustimmen, haben sich die Inhaber verschiedener Firmen aus den Bereichen Tourismus und Schifffahrt im Rathaus von Alcudia getroffen. Die Stadt will mit dem Neu den “Qualiätstourismus” (ein zur Zeit etwas überstrapaziertes Wort) auf den balearischen Inseln fördern.

Das Ziel der ersten Nautikstiftung Mallorca ist die Verbindung von Urlaub an Land und Ausflugsmöglichkeiten auf See. So sollen z.B. spezielle Urlaubsangebote mit Tauchgängen oder Segeltörns angeboten werden.
(as/mallorca blog)




Balearen trotzen der Urlauberflaute in Spanien

(Palma de Mallorca) Wie aus den aktuellen Erhebungen des spanischen Ministeriums für Industrie, Tourismus und Handel hervorgeht, gaben die Touristen auf den Balearen im ersten Quartal diesen Jahres rund 4,2 Prozent mehr für ihren Urlaub ausgegeben als in der gleichen Zeit des Vorjahres.

Demnach haben die balearischen Inseln insgesamt 602 Millionen Euro in den ersten drei Monaten des Jahres mit dem Urlaubsgeschäft umgesetzt. Den Touristen war ihr Aufenthalt auf den Balearen im Durchschnitt rund 900 Euro wert. Damit sind die Balearen die einzige Region in ganz Spanien, die ein Wachstum verzeichnen kann - landesweit fielen um elf Prozent auf 8,2 Milliarden Euro.
(as/mallorca blog)




Neue Golfplätze für Mallorca

(Palma de Mallorca) Der Präsident des des balearischen Unternehmerverbandes CAEB, Josep Oliver, empfiehlt dem Inselrat, dem Inselrat, mindestens 3 bis 5 neue Golfplätze auf Mallorca einzurichten. Grund für diese Empfehlung ist eine Auswertung einer Studie, nach der kein Urlauber während seines Aufenthaltes auf Mallorca mehr Geld ausgibt als der Golfer.

Der derzeitige Tourismusminister Miquel Nadal erinnerte bei der Präsentation der Studie daran, dass bereits heute schon 22 Golfplätze in weniger als einer Stunde von jedem Punkt der Insel aus erreicht werden können. Neue Golfplätze für Mallorca sind bereits in mehreren Gemeinden in Planung, für die Umsetzung warten diese jedoch noch auf die Freigabe durch die zuständigen Behörden.
(as/mallorca blog)




Airline Air Europa macht Werbung für Balearen

(Palma de Mallorca) Die mallorquinische Fluggesellschaft “Air Europa” und das Tourismusministerium haben eine Vereinbarung unterzeichnet, nach der sich die Airline in Zukunft verstärkt für ihren Unternehmenssitz stark macht. Ziel der Kampagne ist es, die Balearen vorrangig als touristisches Ziel in den Mittelpunkt zu rücken.

Die Fluggesellschaft bekommt von der Inselregierung dafür eine halbe Million Euro, die Fluggesellschaft selbst stellt noch einmal 300.000 Euro zur Verfügung. Die Balearen sollen während der Flüge im Rahmen des Unterhaltungsprogrammes an Bord in Form von Werbespots vorgestellt werden. Gleichzeitig sollen die Balearen besonders prominent in den Bordmagazinen der Airline vertreten sein.
(as/mallorca blog)




Mallorca, Urlaub und die nackten Zahlen

Mallorca hat einen Traum: die Zahlen der Touristen von 2008, die die Insel besuchten, zu halten. Dabei scheint Geld keine Rolle zu spielen - es werden weitere Millionen in die (meiner Meinung nach falsche Art der) Werbung gepumpt. So klingt es auf der ITB, die derzeit in Berlin stattfindet.

Die fvw zitiert in Ihrer Online-Ausgabe den Staatssekretär für Tourismus der Madrider Regierung, Joan Mesquida, mit: “Die Deutschen werden schon noch kommen! 25 Millionen von ihnen würden praktisch auf gepackten Koffern sitzen” Dabei hofft er darauf, dass die Deutschen Urlauber kurzfristig Ihren Jahresurlaub buchen und sich in diesen Krisenzeiten auf altbekannte Destinationen (in dem Falle Spanien und besonders Mallorca) verlassen würden.

Rund 10 Millionen Deutsche will er wieder nach Spanien locken - das wären die Zahlen aus 2008. Doch neben den zur Zeit nicht besonders buchungsfreudigen deutschen Urlaubern könnte da noch ein anderes Problem den Spaniern einen Strich durch die Rechnung machen: viele Fluggesellschaften (darunter vor allem die klassischen Urlaubsflieger Air Berlin, TUIfly und Condor) haben angekündigt bzw. sind dabei, Flugkapazitäten aus dem Markt zu nehmen. Geringe Nachfrage - hohe Kosten. Doch genau das ist jetzt die Angst vieler Hoteliers der Urlaubsdestinationen: viele freie Betten, aber keine Flüge und dadurch Urlauber, die nicht kommen können.

Dass es schwierig wird, dieses Ziel zu erreichen, dürfte angesichts der aktuellen Rückgänge sehr schwer fallen. Deutsche Veranstalter beklagen momentan einen Rückgang bei Spanienbuchungen um die 20 Prozent, die Hoteliers gerade auf Mallorca klagen und lassen Ihre Hotels schon bis zum Mai geschlosssen - vor ein paar Jahren war Ende März schon Saisoneröffnung und Ostern auf Mallorca, das erste Highlight des Jahres auf Mallorca, scheint auch keine Garantie mehr für volle Hotels zu sein.

Regierungspräsident Antich hat jetzt auf der Internationalen Tourismusbörse ITB in Berlin in Aussicht gestellt, das Werbebudget der balearischen Inseln um 3,6 Millionen Euro aufzustocken. Durch neue Kampagnen sollen besonders Urlauber der Hauptmärkte Deutschland und England angelockt werden. Aber gerade für die Menschen aus England wird es, seit der Abwertung des britischen Pfund gegenüber dem Euro besonders schwer, sich einen Urlaub auf Mallorca leisten zu können.

Nachdem die Reiseveranstalter dieses Jahr ihre Frühbuchersaison schon bis Ende April ausgedehnt haben (sonst bis max. Ende Februar) wird es wahrscheinlich im Mai direkt schon die ersten Angebote “Lastminute Urlaub Mallorca” geben. Man darf gespannt sein, wie die Zahlen am Jahresende wirklich ausgefallen sind. Jedenfalls ist es zur Zeit recht leer auf der Insel - im Vergleich zum gleichen Zeitraum in den Jahren zuvor.




Zahl der Hotelbuchungen über das Internet nehmen zu

(Palma de Mallorca) Wie jetzt die Hotelvereinigung auf Mallorca mitgeteilt hat, sind im Jahr 2008 rund 20 Prozent mehr Hotelbetten auf Mallorca über das Internet verkauft worden wie noch ein Jahr zuvor. Die Online-Verkäufe würden damit immer mehr zu einer direkten Einnahmequelle für die Hotels, die sich damit immer mehr unabhängig machen von den großen Reiseanbietern. Und die Hotels wollen sich auch in Zukunft immer stärker dieser alternativen Form des Direktverkaufes zuwenden.
(as/mallorca blog)




Was machen Mallorcas Hotel- und Fincasbesitzer?

Wie ich gerade in den Mallorca News von reisebuch lese, scheinen einige Hotel- und Fincabesitzer auf die ausbleibenden Buchungen von Touristen und den damit verbundenen Verdienstausfällen mit einer Anhebung der Preise auszugleichen. So kratzen die Preise für ein Doppelzimmer in einem 4* Haus bzw. einer Hotelfinca an der 200 Euro Grenze. Wow!

Dass Mallorca seit ein paar Jahren weg vom Ballermann-Image will, ist bekannt und ja auch in Ordnung. Aber bei den Preisen muss man sich dann wirklich fragen, ob man nun nur noch die Upperclass als Klientel haben möchte? Wenn das wirklich so wäre, dann wird es bald recht leer auf der Insel.

Aber sicherlich merken die Hoteliers am Ende der diesjährigen Saison, dass noch mehr Touristen ausgeblieben sind und erhöhen dann nächstes Jahr auf 250 Euro für die Nacht ;-)




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